Cocktailstunde

Cocktailstunde x Negroni (1919)

2. Dezember 2016

Ahoi loiebe Fräuleins und Herren von Welt,

Ich habe beschlossen hier mal ein bisschen Struktur reinzubringen und werde nun jeden Freitag ein Cocktail-Rezept posten.
Auch an der Aufmachung habe ich gebastelt. Dies ist ja eigentlich ein Beauty-Blog und man kann mich nicht umsonst aus der 2. REM-Phase holen und ich kann trotzdem einen Lidstrich zaubern der on fleek ist (Eigenlob und so). Also verbinde ich einfach beide Sachen miteinander- Makeup und Drinks mixen. Genial, ich weiss.

Der Negroni hat in den letzten Jahren ein kleines Revival erlebt, was auch zu einem gewissen Teil der Negroni Week zuzuschreiben ist. Er ist wirklich einfach zu machen, macht was her und schmeckt ausgezeichnet. Ist aber nichts für Fans von süßen Saftbomben. Ich geb ehrlich zu, dass ich früher kein großer Fan von Campari war, was aber auch daran lag, dass ich nie etwas anständiges mit Campari zu trinken bekam. Das höchste der Gefühle war mal Campari mit Orangensaft (in einem sehr, sehr teuren Restaurant) und in Kombination mit einem zu bitteren Orangensaft wissen meine Zehennägel nicht in welche Richtung sie rollen sollen. Also auch, wenn ihr bei bitteren Drinks erst mal verächtlich die Nase rümpft- gebt dem Negroni eine Chance. Er wird euch nicht enttäuschen!

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-Make-Up-

Gesicht:
Catrice Prime+ Fine Beautifying Primer ,Essence Camouflage Foundation Ivory Beige, dsc_0106-2
Manhattan Puder Transparent,
Catrice Concealer Palette ,Trend it Up Highlighter 010,
Catrice Rouge 030, Beni Durrer Magnolia (Kontur)

Augenbrauen:
P2 Eyebrow Express 066 , Catrice Eyebrow Gel, Catrice Lidschatten 080,

Augen:
Essence Liquid Ink Eyeliner, Max Factor Masterpiece Max Mascara, Manhattan Lidschatten 29C, Essence Lidschatten 21 Keep calm and Berry on

Lippen:
MAC Prep&Prime, Catrice Lipliner 070, Astor Lippenstift 232 Red Impulse

Nägel:
Manhattan 615 Be my Favorite! , Essence better than Gel Nails Top Coat

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Wie gefällt euch der Beitrag? Also auch was die Aufmachung angeht. Yay oder eher Nay? Und seid ihr vielleicht schon Fans vom Negroni? Ich erfahre gerne ALLES!

Liebe Grüße
Eure Lisa… weiterlesen..

Allgemein, Cocktailstunde

Des Fräuleins Cocktailstunde- Delicious Sour (1891) (inkl. Sodawasser-Drama)

25. Oktober 2016

Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!

Heute geht es mit meiner Cocktailstunde weiter und ich dachte mir, dass ich in den nächsten Beiträgen zu dieser Serie meine persönlichen Favoriten vorstellen werde. Ich möchte mit einem Cocktail beginnen, der sich sehr schnell zu einem meiner Lieblinge entwickelt hat: dem Delicious Sour. Erstmals erwähnt in einem Buch von William Schmidt namens “The Flowing Bowl- What and when to drink”

Julia bezeichnete diesen Cocktail letztens als “das Beste was ich je getrunken habe” und was besonders schön ist: er ist auch noch einfach zuzubereiten. Wenn man nicht wie ich an einem manchmal etwas manisch angehauchten Perfektionismus leidet. Meine Follower bei Twitter waren schon kurz davor, mir ein Paket mit einem Lebensvorrat an Sodawasser zu schicken, nur damit ich endlich aufhöre sie damit zu nerven.

Funfact: In ganz Nürnberg gibt es nur einen einzigen Laden der Sodawasser verkauft. Ich war überall. Karstadt, Franky, Fristo, EDEKA usw. Ich bekomme einfacher eine Audienz beim Papst, als Sodawasser. Nach 3 Tagen erfolgloser Suche ging es nicht mehr nur um Wasser. Es ging ums Prinzip. Natürlich kann man auch normales Mineralwasser nehmen (Hauptsache es hat ordentlich Kohlensäure und wenig Eigengeschmack) aber mein Wahn ließ es nicht zu und so endete es mit einem Anruf bei Schweppes. Ja, ich habe bei Schweppes angerufen. Wegen Wasser. Tatsächlich konnte mir dort von einer sehr netten Dame am Telefon geholfen werden und nach einem kurzen Gespräch mit einem Kollegen konnte sie mir mitteilen, wo ich in Nürnberg den heiligen Gral finden kann: In Johannis bei YourBar. Johannis ist zwar am Gesäß von Nürnberg aber das war mir dann auch egal. Wenn ihr irgendwann mal etwas für eure Hausbar braucht: hingehen. Das reinste Schlaraffenland für den Alkohol-Enthusiasten. Ich war den Tränen nahe (so wie alle Menschen in meinem Umfeld, die 3 Tage lang meinen Aufriss, als ginge es um ein Spenderorgan, miterlebten)

Nun aber zum Rezept.

Zutaten:

  • 5cl Calvados
  • 3cl Apricot Brandy (Ich benutze Peachtree Pfirsichlikör)
  • 2cl Zitronensaft
  • 2cl Zuckersirup
  • 1 Eiweiss
  • SodawasserApricot Brandy (ich hatte immer den von Bols) ist leider auch schwierig zu finden. Früher gab es den in jedem größeren EDEKA, doch heute finde ich ihn nicht mal mehr im gut sortierten Getränkemarkt. Online ist er aber definitiv zu bekommen. Ich mag den Peachtree aber sogar lieber.

Zubereitung:

Alles ausser dem Sodawasser in einen Shaker mit Eiswürfeln geben und dann kräftig schütteln, damit das Eiweiss schön schaumig flauschig wird.… weiterlesen..

Allgemein

Fräulein Fitness!

29. August 2016

Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!

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Motivation (Symbolbild)

Heute geht es mal um das Thema Sport. Genau. Sport. Ein Beitrag über das Thema Sport und das ausgerechnet von mir. Tatsächlich habe ich meine Einstellung (“Ich mach nicht mal Sport wenn mein Leben davon abhängt”)  ein bisschen (nicht vollständig) geändert. Nicht nur meine Laune bessert sich durch die regelmäßige Ertüchtigung (ich gehe nun viel weniger mit der Axt auf Menschen los!), auch meine Kopfschmerzen haben sich tatsächlich signifikant verbessert und das ist ja schon einiges wert.

Was diese Menschen, die immer behaupten “beim Sport werden Glücksgefühle freigesetzt und dann ist man glücklich!” genau rauchen, weiss ich nicht aber meine einzige Gefühlsregung während oder nach dem Sport lässt sich wohl eher mit “Todessehnsucht” beschreiben. Wenn ich dann aber aufgehört habe zu weinen und meinem Zivi sage, dass ich nun doch allein vom Stuhl aufstehen kann, empfinde ich auch eine gewisse Befriedigung.

Beim Sport, gerade wenn man wie ich eher von der sporthassenden Seite kommt, ist die psychologische Kriegsführung extrem wichtig. Ich nehme mir nicht mehr vor 3x in der Woche etwas zu machen, sondern 7 mal. Klingt extrem hat aber den folgenden Grund: Wenn ich mir 3x in der Woche vornehme, schieb ich es so lange auf, bis die Woche zu ende ist. Montags denkt man eben noch an die verbleibenden 6 Tage und dann ist die Woche auch schon rum. Man muss nicht 7 Tage die Woche das Hardcore-Bootcamp-Training machen, aber wenigstens 10 Minuten Tracey Anderson und ihr sadistisches Armtraining (bitte zahlt der Frau eine Therapie!) sollten drin sein.

Natürlich sollte man sich auch eine Sportart suchen, bei der man wenigstens in homöopathischen Dosen soetwas wie “Spaß” empfindet. Wenn ich Spaß haben will, tanze ich zu fetzigen Hits der 70er und 00er Jahre vor der Xbox. Klingt lächerlich? dachte ich ehrlich gesagt auch, bis ich das erste mal Dance Central gespielt habe. Das ist hardcoremäßiges Cardiotraining mit einigen bekannten Fitnesselementen das einen nach wenigen Songs nach seiner Mama schreien lässt. Ausserdem kann man im Storymodus per Booty shaken die Welt retten oder gegeneinander antreten. Ansonsten halte ich mich von Fitnessstudios fern. Been there, done that und fertig. Ich bin kein Fitnessstudio-Mensch. Sobald ich für den eh schon für mich nervenaufreibenden Sport auch noch das Haus verlassen muss, ist es für mich gelaufen. Da bringen auch Massen an Glücksgefühlen nix mehr.

Heute, in der Zeit von Youtube, kann man sich über eine mangelnde Auswahl an Fitness-Videos wirklich nicht mehr beschweren.… weiterlesen..

Sonntagsanekdote

Des Fräuleins Sonntagsanekdote- 50 (nutzlose Fakten) über mich- Teil 2!

17. Juli 2016

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Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!
Ich hab mir überlegt mal ein Update zu meinen “50 nutzlosen Fakten“-Post von 2013 zu machen. Ich habe 5 Punkte von Damals auf den neuesten Stand gebracht und 25 neue gefunden. Auf 50 bin ich bei aller Liebe nicht gekommen. Ich werde alt.

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  1. “Ich hatte noch nie einen Kater” Hatte ich.
  2. Ich rauche nicht” Da ist mir jetzt vor lachen beinahe die Zigarette aus der Hand gefallen!
  3. Ich dachte früher Schweine würden Kartoffeln legen” Das mit den Schweinen glaub ich erst, wenn es wissenschaftlich einwandfrei widerlegt wurde.
  4. Ich ziehe Bier jedem Cocktail vor” Als wahre Fränkin ziehe ich Bier natürlich immer noch allem anderen vor aber ich habe ein großes Interesse für alte Cocktailrezepte entwickelt.
  5. Ich bin schon seit einiger Zeit single” Ja, nunja. Adele hat irgendwann angefragt, ob sie die Rechte an meinem Liebesleben vielleicht für ihre nächsten 12 Alben kaufen könnte aber ich will einfach nicht kommerziell werden.
  6. Ich nutze Snapchat vor allem dafür, um Saskia mit peinlichen Selfies zu belästigen.
  7. Ich kann mich ganz fantastisch (oder fanatisch) in Dinge hineinsteigern und richtigen Hass entwickeln. Zum Beispiel auf meinen wöchentlichen Mix der Woche bei Spotify. In den letzten Monaten gab es keine Woche ohne mindestens einen von ca.574 existierenden „Macarena“-Remixes. Ich hatte sogar die Babyversion. EINE BABYVERSION!
  8. Obwohl ich Rechtshänderin bin, kann ich das Messer beim essen nur links halten. Anderenfalls würde ich verhungern. Wäre eigentlich eine grandiose Diät.
  9. Ich geh gern in Stripclubs. (Ich unterstütze eben gerne Frauen in der Kunst)
  10. Ich werde in diesem Leben nicht mehr zu Veganerin, schau mir aber unglaublich gerne Videos von veganen Youtubern wie Hot for Food an. Oder Nailart-Videos (obwohl ich Nägel lackieren hasse)
  11. Aufgrund chronischer Einschlafprobleme höre ich meistens irgendwas an. Dr.House ist ein gutes Mittel, da ich da alle Dialoge mitreden kann und es nicht mehr spannend ist. Ansonsten sind Hörbücher (wenigstens dafür ist Spotify gut!) ein Garant zum Einschlafen. Ich brauch zwar im Schnitt 2-3 Monate um eins zu beenden aber wenigstens wirft es mich in Morpheus’ Arme. Ich hab letztens damit angefangen weiter zu hören wenn ich unterwegs bin, da es sogar für mich relativ unmöglich ist im laufen einzuschlafen. Lief erstaunlich gut. Bis ich im Bus einschlief.MG011

    Derzeit: Alles was von Heinz Strunk bei Spotify zu finden ist. Beim Goldenen Handschuh und co. hab ich mich tatsächlich überwiegend mit Gewalt wach gehalten da ich sonst beim Renteneintritt noch nicht fertig wäre.

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Sonntagsanekdote

Des Fräuleins Sonntagsanekdote- Cat scratch fever

10. Juli 2016

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Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!

Es ist schon wieder Sonntag und das bedeutet, es gibt einen neuen Schwank aus meinem Leben!

Meine Woche begann schon oscarverdächtig.
Da Nina Besuch vom Rauchmelderfritzen (wie der Name vermuten lässt überprüft er die Rauchmelder in der Wohnung) bekommen sollte und sie zu einem wichtigen Termin musste, meldete ich mich freiwillig um die vorübergehende Mieterin zu spielen.

Ich holte also beim Nachbarn den Schlüssel ab und im Augenblick als ich die Tür öffnete hörte ich schon liebliches fauchen. Wir haben bei unserem Masterplan völlig vergessen, dass Ninas Katze mit den Neugeborenen allein in der Wohnung wäre.
Die Beziehung zu Ninas Katze stand von Anfang an irgendwie unter keinem guten Stern. Von anfänglicher Antipathie schaukelte sich das ganze langsam aber sicher zu einer Chris Brown-Rihanna-Situation hoch. Ich bin übrigens Rihanna in dieser Metapher.

Kaum hatte ich die Wohnung betreten ging es also schon los. Ich ging ins Wohnzimmer, warf den Schlüssel auf den Tisch und ging ins Bad um kurz zu hyperventilieren. Während ich also nervös vor mich hin atmete führte sich die Katze wohl nochmal alle meine Gräueltaten ihr gegenüber (also NULL aber man weiss ja, dass Katzen über eine große Phantasie verfügen!) vor Augen und putschte sich nochmal richtig schön hoch.

Diese Katze wiegt vielleicht lächerliche 2 Kilo und ich für meinen Teil lebe seit meiner Geburt (wahrscheinlich waren sogar Katzen im Kreißsaal anwesend!!) mit Katzen zusammen und natürlich habe ich auch schon Katzen erlebt die mich nicht leiden konnten (In Worten: NULL!) aber sowas zeigt sich eher in Nichtbeachtung, Arroganz und einem angewiderten Blick (also eigentlich ganz normales Katzenverhalten).

Kaum stand ich also im Flur griff sie mich an. Das Fauchen hat sie wohl aus Gründen der Energieeinsparung vorrübergehend eingestellt. Wahrscheinlich kennt ihr alle diese low-Budget Kettensägenmassakerfilme in denen sich das blonde und meist dümmliche Opfer in Sicherheit wähnt, ihren Blick nach links schweifen lässt und rechts wie aus dem nichts eine Kettensäge aufjault?
Klingt einigermaßen gruselig? Willkommen in Lisas Welt!

Kaum war sie aus meinem Sichtfeld verschwunden, tauchte sie an anderer Stelle wieder auf. Diesmal noch aggroer (ist das ein Wort? Kann mal jemand bei Sido klingeln und fragen was die Steigerung von aggro ist? Aggro Berlin?) als zuvor. Ich bin kein Tierpsychologe aber ihr Blick war einigermaßen psychisch gestört. In meinem persönlichen Ranking „Gruseligste Sachen auf der Welt“ rangiert diese Katze nun ganz dicht hinter „Knabenchören“ und „Aufzüge voller Blut“.… weiterlesen..

Sonntagsanekdote

Des Fräuleins Sonntagsanekdote- A Ritz in the Park!

3. Juli 2016

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Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!
Man möchte es kaum glauben aber mir ist diese Woche tatsächlich kein Thema eingefallen. Vielleicht lag es an der Migräne oder an dem schreienden Kind von gegenüber (es schreit einfach aus Spaß) aber vergangene Woche war wenig los und ich gab mich dem Leid aufgrund meiner Kopfschmerzeen hin.

Da diesen Monat nun endlich die Open-Air-Saison in Nürnberg beginnt (Bardentreffen, Klassik Open Air, Freiluftkino und so weiter und sofort) gibt es dazu passend eine Geschichte aus dem letzten Jahr.
Nein, ich fliege nicht einmal um die ganze Welt, um dann mit einem Blumenkranz auf dem Kopf den ganzen Tag Selfies zu machen. Ich fahre gern abends wieder nach Hause. Ohne Blumenkranz.

Letztes Jahr war ich also mit Max+Matthias (Anm. der Redaktion: Namen geändert) bei einer Veranstaltung in einem sehr großen Park (auch hier verzichte ich lieber auf genauere Angaben)

Ich sollte vorher am Rande erwähnen, dass M+M eine sehr innige Männerfreundschaft verbindet. Beide absolut hetero aber Liebe und so.Gegegn Halbzeit der Veranstaltung erzählten mir beide von ihrem Plan, aus tiefster #Bromance heraus einen Baum zu verstümmeln und ihre Initialen als Zeichen ihrer Liebe in ihm zu verewigen.

Ich machte mich direkt zu Beginn mit investigativen  blöden Fragen beliebt:

„Was wollt ihr denn da rein ritzen?
„M+M“
„Also so wie die Nüsse?“
„……“
„Schreibt doch Max+Matthias“
„WIR KÖNNEN JA NOCH DIE STEUERIDENTNUMMERN DANEBEN RITZEN!“

Dann halt nicht.

Nach dem Konzert waren wir schnell allein im Park und dieser ist riesig. Zu Höchstzeiten passen hier mehrere zehntausend Leute rein. Ich machte mich direkt noch beliebter, als ich mehrmals sagte, dass das keine kluge Idee sei. Aber es war wie immer: keiner hörte auf mich.

Also, Baum ausgesucht, Taschenlampe an und ran an die Schnitzerei. Dass es nicht wirklich wie eine Kunstschnitzerei aus dem tiefsten Allgäu enden würde, wurde uns allen spätestens klar, als sich M1 am ersten M abmühte. Also am ersten Strich des 1. Ms.
Das Taschenmesser, Modell „gab es damals beim Bund“ war nicht mal mehr für die Selbstverteidigung gegen eine Gummipuppe geeignet.

„Das ist ziemlich schnell stumpf geworden. Vom ewigen Brötchen schmieren“

Wie beruhigend.

Gott sei Dank gibt es keinen Krieg in dem man womöglich sich selbst oder gar ein ganzes Land verteidigen müsste.
M1 mühte sich immer noch ab. Wird wohl nix mehr mit der Steueridentnummer, dachte ich mir.

Es könnte sich nur noch um Stunden handeln. Ich feuerte ihn an, indem ich ihm versicherte, dass ich das in halber Zeit schon 3 mal in den Baum gebissen hätte.… weiterlesen..

Cocktailstunde

Des Fräuleins Cocktailstunde- Pfirsicheistee mit Meerjungfrauen!

30. Juni 2016

Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!

Heute kommt mein 2. Cocktail-Beitrag! Ganz genau betrachtet ist ein Eistee natürlich kein Cocktail. Ich wollte bei meinen ersten drei Rezepten gerne etwas fruchtiges und erfrischendes zeigen was man auch ohne Probleme ohne Alkohol trinken kann.

Einen Eistee wollte ich schon sehr lange einmal selbst machen, da ich bei gekauften Eistees mehr als kleinlich bin. Außerdem war es die perfekte Möglichkeit einmal den Meermaid Infused Rum zu testen, den ich liebenswürdger Weise schon vor einiger Zeit zugeschickt bekam.
Man könnte, wie es die meisten Pinterest-Rezepte empfehlen, auch Vodka nehmen aber da der Rum 16 Zutaten (u.a Obst und Gwürze) beinhaltet passt er meiner Meinung nach sehr gut zu so einem fruchtigen Eistee.

Auch hier habe ich wieder den Pfirsich Shrub (ich mische das irgendwann wahrscheinlich sogar in den Sauerbraten!) verwendet und wie man ihn herstellt könnt hier noch einmal nachlesen!

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Des Fräuleins Cocktailstunde- Pfirsicheistee mit Meerjungfrauen!
 
Prep time
Cook time
Total time
 
Recipe type: Cocktail
Ingredients
  • 1 Liter Wasser
  • 5 Teebeutel Earl Grey
  • 100 ml Peach Shrub
  • 100 ml Rum
  • 1 Zitrone
  • 1-2 Pfirsiche
  • Minze (je nach Geschmack)
  • Eiswürfel
Instructions
  1. Wasser aufkochen, Teebeutel rein und kalt stellen.
  2. Zum abgekühlten Tee Peach Shrub, Rum, Zitronenscheiben und Eis geben und umrühren.
  3. Die Pfirsich-Stücke und das Eis in die Gläser oder in die Karaffe geben.

Ich hoffe sehr, dass euch dieses Rezept genauso gut gefällt wie mir und ich freue mich wie immer über eine Rückmeldung, falls ihr das Rezept getestet habt!

Liebe Grüße
Eure Lisa… weiterlesen..

Cocktailstunde

Des Fräuleins Cocktailstunde- Pfirsich, Ingwer und Southern Comfort!

26. Juni 2016

Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!

Wie im weltweiten Netz schon freudig angekündigt, starte ich hiermit eine neue Serie auf meinem Blog. Ich bin ja eine absolute Jungfrau und trage diesen Gedanken nun seit über einem Jahr mit mir rum und habe nun beschlossen einfach anzufangen und nicht noch ein weiteres Jahr zu warten.

Mein Schwerpunkt soll dabei eher auf alten Rezepten (wen wunderts) liegen, denn wie man einen Vodka Bull mixt, muss ich euch wohl nicht erzählen. Möchte ich auch ehrlich gesagt nicht.

Ich starte diese Serie namens “Des Fräuleins Cocktailstunde”  mit einem selbst kreierten Cocktail der meiner Meinung nach perfekt für den Sommer ist. Wie meine Alte Freundin und Kupferstecherin Janis Joplin, bin ich ein großer Fan von Southern Comfort und verbinde schöne Erinnerungen (ja, ich kann mich erinnern!) damit. Eigentlich verbindet dieses Rezept alles was ich sehr gerne mag, SC, Pfirsiche und Ginger Ale.

Ein bisschen was vintagemäßiges ist dann natürlich doch enthalten: ein Shrub.
Schon in Kochbüchern von 1830 wird der Shrub erwähnt und ist eigentlich eine Mischung aus Früchten, Zucker und Essig. Der Essig sollte die Früchte über einen langen Zeitraum hinweg konservieren und wurde eigentlich ohne Alkohol getrunken. Selbstverständlich könnt ihr den Alkohol auch hier weglassen und habt immer noch ein erfrischendes Getränk.

Diesen Pfirsichshrub habe ich “kalt” hergestellt, es gibt auch die möglichkeiten ihn heiß herzustellen (habe ich auch schon gemacht), beides  hat seine vor und Nachtteile und ich kann euch gern mal einen extra Beitrag dazu anfertigen.

Ich hab den Essig bei diesem Rezept weggelassen. Ich bin ein bisschen empfindlich was Essig angeht und meine ganze Flasche Shrub hat sowieso nur 2 Tage überlebt 😉

Weiter unten findet ihr das vollständige Rezept!

 

Cocktail Ginger Ale Southern Comfort PfirsichCocktail Ginger Ale Southern Comfort PfirsichCocktail Ginger Ale Southern Comfort PfirsichCocktail Ginger Ale Southern Comfort PfirsichCocktail Ginger Ale Southern Comfort Pfirsich

 

Des Fräuleins Cocktailstunde- Pfirsich, Ingwer und Southern Comfort!
 
Recipe type: Cocktail
Ingredients
  • 2 cl Southern Comfort
  • 1 El Peach Shrub
  • ⅛ Limettensaft
  • Ginger Ale oder Ginger Beer
  • Eis
Instructions
  1. Peach Shurb:
  2. Das Obst grob hacken und mit der selben Menge Zucker (1:1) in ein Glase oder in eine Dose (mit Deckel) geben und gründlich umrühren.
  3. Dann für mindestens 24 Stunden, besser 48 Stunden in den Kühlschrank stellen und zwischendrin immer wieder umrühren.
  4. Das Obst durch ein Sieb passieren und den Sirup in eine Flasche füllen.
  5. Eis und Peach Shrub in ein Glas geben. Southern Comfort, Limettensaft und Eis in den Shaker füllen, mixen, ins Glas geben und mit Ginger Ale auffüllen.

Ich habe es getan!… weiterlesen..

Sonntagsanekdote

Des Fräuleins Sonntagsanekdote- 3 Tinder-Typen

26. Juni 2016

Sonntagsanekdote Tinder Typen

Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt,

Ich freue mich, dass euch meine letzte Sonntagsanekdote so gut gefallen hat
Während ihr alle fleißig Fusball schaut, arbeite ich nebenbei an einem Beitrag der eine neue Serie auf meinem Blog einläuten soll. Also bleibt dran und freut euch drauf!

Aber heute kommt erst mal eine Anekdote zum Thema Tinder. Ich habe auf dem Blog in der Vergangenheit schon über Friendscout berichtet und da darf ein Schwank zu Tinder natürlich nicht fehlen!

Vor etwa eineinhalb Jahren habe ich mich aus Neugierde und jugendlichem Leichtsinn heraus bei Tinder angemeldet. Es dauerte nicht lange und ich fand heraus, dass Tinder nicht wirklich ein Platz ist, um den Partner fürs Leben zu finden. Tinder ist eine Bumsbörse.

Ich will hier gar nicht auf die Thematik von „innere Werte zählen gar nicht mehr“, Diskriminierung und die ganzen anderen spaßverderbenden Eigenschaften eingehen. Das ist Tinder! Das ist eine Coitus-App. Der gesamte Erfolg basiert auf Äußerlichkeiten, Diskriminierung und Unhöflichkeit!

Aber wie auch bei normalen Singlebörsen, die diese Eigenschaften ein bisschen geschickter verstecken, gibt es auch hier Stereotypen. Ich habe mehr als einen von jeder Sorte kennengelernt und möchte sie mit euch teilen:

Typ 1: Der redefaule Penis

Ich habe Tinder vielleicht ein halbes Jahr „regelmäßig“ genutzt. Regelmäßig heißt: Ich habe auch die Nachrichten gelesen. Klar, man sollte hier nicht zu viel erwarten. Vor allem nicht als Frau. Man kann schon froh sein, wenn überhaupt ein Gespräch stattfindet und man nicht nur ein einfaches und direktes „Ficken?!“ hingeworfen bekommt. Man tindert sich, findet sich sympathisch, beschließt Handynummern oder Emailadressen auszutauschen. Und das war in ausnahmslos allen Fällen ein Fehler!

Mit der Spezies des redefaulen Penisses läuft ein „Gespräch“ eigentlich immer gleich ab:

Ich: Hey!

Er: Hallo!

Ich: Wie geht’s?

Er: PENISBILD!

Man mag es mir gar nicht anmerken aber ich habe tatsächlich schon mal ein männliches Glied gesehen. Live. In Farbe. Sogar des Öfteren. Und wenn ich eins vors Gesicht gehalten bekommen möchte, merkt das mein Gegenüber normalerweise.

Die Frage, wie Männer das wohl fänden, wenn Frauen nach zwei Sätzen ihre Genitalien in die Kamera hängen lassen würden, spar ich mir an der Stelle mal lieber. Wir wissen wie die Antwort lauten würde.

Aber ehrlich, was lässt Männer glauben, dass ihr Glied fotografierenswert wäre? War da irgendwann mal ein Kerl der meinte „Ey Guido, wenn du den Uschis bei Tinder nach zwei Nachrichten deinen Schwanz zeigst – da gehen die voll drauf ab!“?… weiterlesen..

Sonntagsanekdote

Des Fräuleins Sonntagsanekdote- von Punker-Paule und als eine Mutter mit mir Schluss machte

19. Juni 2016

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Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!

Letztens kam ich über die Frage wie ich meinem Stil fand, bei Snapchat ins Reden und erzählte von einem meiner früheren Freunde (der übrigens roten Lippenstift an mir ganz furchtbar fand).
Ja, ich war nicht immer single. Ich weiss, es ist kaum vorstellbar aber es gab auch mal eine Zeit, in der ich relativ normale Beziehungen führte bei denen meine Freunde und Familie keinen Kuchenbasar veranstalten wollten, um mit dem Erlös einen Schlägertrupp als Ausdruck ihrer Meinungsverstärkung Solidarität nach Hamburg schicken wollten.
Da ich eine hohe Toleranzgrenze in Sachen Peinlichkeit habe, die Dinge einigermaßen verjährt sind und ich diesem Blog früher viel mehr dazu genutzt habe, kleine Anekdoten aus meinem Leben zu erzählen, möchte ich diese Tradition gerne wieder zum Leben erwecken. Vintage ist eben mein Ding! Deswegen möchte ich euch heute zwei Geschichten zum Preis von einer erzählen! Zwei meiner herzerwärmensten Lovestorys! Paul und Fabian.

Ich war ungefähr 15, Paul war 2 Klassen über mir und trug mit großer Begeisterung Bandshirts. Am liebsten Slayer und Slipknot und es lag die Vermutung nahe, dass er zuhause den kompletten Inhalt eines EMP-Katalogs im Schrank hängen hatte. In der Schule war ein Ansprechen natürlich nicht möglich aber meine Freundin, wir nennen sie mal Jane, hatte Fähigkeiten, die sie 20 Jahre zuvor für eine Stelle bei der Stasi prädestiniert hätten. Sie kannte jeden über 5 1/2 Ecken und so war es nicht verwunderlich, dass sie auch jemanden kannte, der jemanden kannte, der irgendwann mal mit Paul zutun hatte und uns weiter helfen konnte. Es war fast wie eine moderne Version von Romeo und Julia. Wir machten den betreffenden Typen aus und ich stand unter seinem Fenster. Nachmittags, mit einem meiner ersten Biere in meinem Leben (Jane konnte auch gut Bier von ihrem Vater entwenden) in der Hand und lallte ihm äußerst subtil etwas in der Art wie “KENNST DU PAUL?” entgegen. Nachdem ich also ganz Bravo-Lovestorymäßig meinen Standpunkt und meine Absichten erklärte, rückte er die Adresse raus und so dackelten wir auch schon zu Paul. Damals hatte glücklicherweise noch keiner was mit Datenschutz und so am Hut.
Ich weiss noch, das Pauls Vater an die Tür ging und von meinem semialkoholisierten Auftritt einigermaßen eingeschüchtert war und da Paul nicht da war hinterließ ich meine Telefonnummer. Ja, Kinder, damals gabs noch Telefon.
Schon bei 1. Telefonat stellte sich heraus, dass Paul echt nicht die hellste Kerze auf der Torte war.… weiterlesen..