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Bildbearbeitung für Deppen (wie mich)

Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!
Toller Titel oder? ich habe echt lange über einem kreativeren Titel gegrübelt aber besser wurde es nicht.

Wer meinen Blog schon von Anfang an verfolgt, der weiss, dass meine Fotobearbeitunsgskillz am Anfang jenseits von Gut und Böse waren. Den Großteil der Bearbeitung habe ich mit Photoscape gemacht und das beinhaltete allerlei fancy Filter und Effekte (nicht so gut) und noch schönere Collagen.

Wie auch in allen anderen Bereichen, fand in Puncto Bildbearbeitung auch eine Verbesserung statt. Ich wollte euch mal einen kleinen Einblick geben, wie ich meine Bilder so bearbeite und was ich dafür benutze. Vielleicht ist ja das eine oder andere hilfreiche für euch dabei!

Mein Beitrag ist nur ein kleiner Einblick. Wenn ihr mehr zu Bildbearbeitunsgprogrammen inklusive Vergleichen und ausführlichen Vorstellungen sucht, könnt ihr mal bei Bildbearbeitungsprogrammen inklusive Vergleichen vorbeischauen!

Ich nutze immer noch Photoscape. Zwar nicht mehr für die Bildbearbeitung aber für andere Dinge. Ich nutze immer die Stapelbearbeitung um meine Bilder vor dem Bearbeiten zu verkleinern und die Funktion „Umbennen“ um ebenfalls viiiiele Bilder gleichzeitig zu bearbeiten. Ich gebe zu, dass ich das mit dem umbenennen noch nicht all zu lange mache aber auch ich habe erkannt, dass es für die Suche bei Google und co. (haha, co. als ob) von Vorteil ist, wenn die Bilder eben nicht DSC001 und so weiter heißen und so kann man auch 200 Bilder umbenennen und nummerieren lassen.
„Kombinieren“ benutze ich immer, wenn ich Collagen bastle. Früher habe ich oft „Albumseite“ benutzt (das ist dann ein bisschen mehr Layoutmäßig) aber das ist Geschmackssache und es sind auf jeden Fall tausende Möglichkeiten da um sich auszuprobieren.

Alle meine „Schrift-auf-Bild“- Sachen erledige ich mit Photoscape. Bei Gimp dachte jemand beim letzten Update, dass es eine schnieke Idee wäre, das mit den Schriften total unnötig zu verkomplizieren und so blieb ich bei Photoscape.

photoscape

Letztes Jahr hat auch bei mir das 21. Jahrhundert angeklopft und ich habe mein Herz an Lightroom verloren. Es hat mein Leben verändert. Am Anfang saß ich davor und wusste nicht mal wie ich nun überhaupt Bilder importieren soll aber es ist wirklich sehr selbsterklärend und man findet sich sehr schnell zurecht. Und wenn ich das sage, will das was heißen. Photoshop ist mirpersönlich immer noch zu hoch. Wenn es darum geht Bilder zu retouchieren benutze ich seit Jahren Gimp. Früher habe ich mit Gimp alles gemacht und auch Filter benutzt (bei Gimp nennt man sie Curves) aber wenn es darum geht mehrere Bilder nacheinander zu bearbeiten und zu speichern, ist Lightroom die bessere Wahl. Gimp stürzt gerne mal bei einer bestimmten Menge an Bildern ab oder friert ein und es ist ein bisschen umständlicher mit den Filtern/Kurven. Man muss jede Kurve ausprobieren und wieder zurücksetzen wenn es einem nicht gefällt und dann die neue ausprobieren usw usw.

Bei Lightroom gibt es eben sogenannte „Presets“ (also Filter). Die gibt es kostenlos im Internet oder auch als Premiumversion ab ein paar Euro. Ich liebe sie. Auch bei Bildern bei denen ich Anfangs denke „Buääärk, das wird nie was“ holen die Filter immer noch was raus. Auch die „Behandlung“ (rechter Kasten) ist easy peasy. Da mein Gesicht dazu tendiert, auf Bildern etwas zu rötlich zu erscheinen, benutze ich vor allem den Temperaturregler um das ganze ein bisschen zu neutralisieren. Außerdem benutze ich sehr gerne „Schwarz“ weil es meine Haare „intensiviert“ und auch alles andere dunkle im Bild kommt ein bisschen besser zu Geltung. „Belichtung“ ist der Schlüssel zu einem glücklichen Blogger-Leben! Ich hab schon Bilder gehabt, die ich im Normalfall ohne Lightroom in die Tonne gekloppt hätte. Ich habe früher so oft doppelt und dreifach fotografiert, weil ich die Bilder einfach nicht retten konnte und das bedeutet natürlich nicht nur mehr Arbeit, sondern auch, dass man irgendwann dezent genervt ist.
Für Lightroom gibt es auch eine App fürs Handy mit der man dann auch unterwegs Bilder bearbeiten kann. Dazu kann ich leider nix sagen, weil sich meine Handybildbearbeitungs-Skillz eher auf dem unteren Niveau befinden.

Lightroom kann man kostenlos testen und man kann es auch einzeln oder im Set abonnieren. Für mich persönlich war es die beste Investition in Sachen Software. Man findet wirklich tolle kostenlose Programme aber auf Lightroom würde ich nicht mehr verzichten wollen.

lightroom 2

lightroom

Was benutzt ihr so für eure Bildbearbeitunskünste? seid ihr auch eher das Modell „Horsti wurschtelt sich durch“ (wie ich) oder die totalen Pro’s?

Liebe Grüße
Eure Lisa

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