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Steak im Weinstockwerk

Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!

Letzte Woche hatte ich wieder mein monatliches Dinner-Date und dieses Mal hat es uns ins Weinstockwerk in Goho (für alle, nicht-Nürnberger: Gostenhof) verschlagen. Nach sehr viel Sushi und asiatischer Küche (ich hatte schon die Befürchtung, dass mir demnächst Kiemen wachsen) musste mal wieder Fleisch her. Ich hatte an diesem Abend eine mörderische Migräne aber sowas hält mich bekanntlich ja nicht vom essen ab.

Als Gruß aus der Küche (bin ich die einzige, die sich dabei immer vorstellt wie der Koch verstohlen aus der Küche rauswinkt?) gab es selbstgebackenes Cranberrybrot und eine Eigenkreation aus Leber. Und da gehts ja eigentlich schon bei mir los. Kleiner Funfact: ich esse meistens das gleiche oder etwas was ich in anderer Abwandlung schon mal hatte. Ich bin der 100%ige „Keine Experimente“-Typ was Essen angeht. Und wenn ich Worte wie Brot und Cranberry in einem Satz höre, bin ich ja eigentlich schon raus aber seit einiger Zeit nehme ich mir vor, mal etwas gefährlicher zu leben und was zu wagen. Gesagt getan- es war großartig.

Vorspeise:

Ich entschied mich für für Bruschetta und migränebedingt habe ich nicht richtig gelesen und war etwas verwundert, als statt des typischen Tomaten-Belags Rotkohl auf dem Ciabatta zu sehen war. Dazu gab es Rucolasalat.

Steak, Burger und co.:

Jetzt aber zum wichtigsten Teil: Fleisch! Im Weinstockwerk gibt es einige Auswahlmöglichkeiten an Steak, Filets und Entrecote. Auch Burger, Gerichte mit Lamm und Huhn und sogar vegetarische Gerichte stehen auf der Karte.

Wir haben uns für das Black Angus aus Mittelfranken entschieden. 3 Wochen dry aged und BIO und dazu Sauce Bernaise. Dazu kann man ganz klassisch Beilagen wählen. Wir haben uns für Pommes und Speckbohnen entschieden.

Ganz typisch für eine professionelle Mampf-Bloggerin habe ich natürlich vergessen, ein Foto vom angeschnittenen Steak zu machen. Ich gelobe Besserung! ich bevorzuge mein Steak Medium (Rare). Also nicht mehr lebend aber eben auch nicht durch (wenn ich „durch“ essen möchte, bestell ich mir ein Schnitzel) und es war wirklich auf den Punkt gebraten. Ich esse ehrlich gesagt nicht so oft Steak, weil die Enttäuschungen immer tief sitzen und das Geheule auf die anderen Gäste abschreckend wirken könnte aber hier war alles top.

Dessert:

Als Dessert gab es eine Blaubeer-Tarte mit Lavendel-Eis (alles selbstgemacht) und auch hier war ich wie immer erst ein bisschen zögerlich. Lavendel? im Eis? und Tarte ist auch nicht so 100%ig mein Ding. Aber auch hier hat sich die Risikobereitschaft ausgezahlt. Das Eis war ehrlich gesagt das beste was ich je in meinem Leben gegessen habe. Unglaublich! Auch die Tarte war zu meinem Entzücken keine einfache „Mürbeteig und Beeren drauf“- Kreation, sondern mit Schmand/Quark/Joghurt und unfassbar lecker.

 

Atmosphäre, Preise und co.

Das Weinstockwerk ist sehr stilvoll eingerichtet und die viiiiielen Weinflaschen an den Wänden sind natürlich ein richtiger Eyecatcher. Die Atmosphäre war sehr entspannt, die Musik bei einer angenehmen Lautstärke (auch wenn es mir ein bisschen zu „ich habe mir einen Strick gekauft und passend dazu diesen Soundtrack“-mäßig war aber das ist natürlich nur mein Empfinden) und der Service war erstklassig was Zuvorkommen und Wissen angeht. Ich persönlich trinke gar keinen Wein und kenne mich dementsprechend nicht aus aber hier wird einem durch die äußerst umfangreiche Weinkarte geholfen.
Die Preise sind angemessen hoch und das ist auch vorher schon zu erwarten gewesen. Die Speisekarte ist angenehm übersichtlich aber das was drauf steht, hat eben nicht nur eine gewisse Qualität, sondern eben auch den dementsprechenden Preis.

Alles in allem war es ein wirklich gelungener Abend mit fantastischen Essen. Wenn ihr auch Lust haben solltet, einmal im Weinstockwerk vorbeizuschauen, könnt ihr hier online reservieren!

Weinstockwerk

Glockendonstrasse 30

90429 Nürnberg

Di – Sa: ab 18:00 Uhr

Seid ihr Steak-Fans? oder wart schon mal im Weinstockwerk? Ich freue mich über eure Kommentare!
Liebe Grüße
Eure Lisa

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