[mc4wp_form id="5389"]

Fräulein Fitness!

By Posted on 1 3 m read 98 views

Ahoi liebe Fräuleins und Herren von Welt!

Heute geht es mal um das Thema Sport. Genau. Sport. Ein Beitrag über das Thema Sport und das ausgerechnet von mir. Tatsächlich habe ich meine Einstellung („Ich mach nicht mal Sport wenn mein Leben davon abhängt“)  ein bisschen (nicht vollständig) geändert. Nicht nur meine Laune bessert sich durch die regelmäßige Ertüchtigung (ich gehe nun viel weniger mit der Axt auf Menschen los!), auch meine Kopfschmerzen haben sich tatsächlich signifikant verbessert und das ist ja schon einiges wert.

Was diese Menschen, die immer behaupten „beim Sport werden Glücksgefühle freigesetzt und dann ist man glücklich!“ genau rauchen, weiss ich nicht aber meine einzige Gefühlsregung während oder nach dem Sport lässt sich wohl eher mit „Todessehnsucht“ beschreiben. Wenn ich dann aber aufgehört habe zu weinen und meinem Zivi sage, dass ich nun doch allein vom Stuhl aufstehen kann, empfinde ich auch eine gewisse Befriedigung.

Beim Sport, gerade wenn man wie ich eher von der sporthassenden Seite kommt, ist die psychologische Kriegsführung extrem wichtig. Ich nehme mir nicht mehr vor 3x in der Woche etwas zu machen, sondern 7 mal. Klingt extrem hat aber den folgenden Grund: Wenn ich mir 3x in der Woche vornehme, schieb ich es so lange auf, bis die Woche zu ende ist. Montags denkt man eben noch an die verbleibenden 6 Tage und dann ist die Woche auch schon rum. Man muss nicht 7 Tage die Woche das Hardcore-Bootcamp-Training machen, aber wenigstens 10 Minuten Tracey Anderson und ihr sadistisches Armtraining (bitte zahlt der Frau eine Therapie!) sollten drin sein.

Natürlich sollte man sich auch eine Sportart suchen, bei der man wenigstens in homöopathischen Dosen soetwas wie „Spaß“ empfindet. Wenn ich Spaß haben will, tanze ich zu fetzigen Hits der 70er und 00er Jahre vor der Xbox. Klingt lächerlich? dachte ich ehrlich gesagt auch, bis ich das erste mal Dance Central gespielt habe. Das ist hardcoremäßiges Cardiotraining mit einigen bekannten Fitnesselementen das einen nach wenigen Songs nach seiner Mama schreien lässt. Ausserdem kann man im Storymodus per Booty shaken die Welt retten oder gegeneinander antreten. Ansonsten halte ich mich von Fitnessstudios fern. Been there, done that und fertig. Ich bin kein Fitnessstudio-Mensch. Sobald ich für den eh schon für mich nervenaufreibenden Sport auch noch das Haus verlassen muss, ist es für mich gelaufen. Da bringen auch Massen an Glücksgefühlen nix mehr.

Heute, in der Zeit von Youtube, kann man sich über eine mangelnde Auswahl an Fitness-Videos wirklich nicht mehr beschweren. Als ich vor 10

555

Jahren mit Pilates anfing, gabs den Shizzle auf VHS. V H S!! Heute bekomme ich hunderttausende Videos und kann mir zuhause den Ast trainieren.

Ein weiterer hochpsychologischer Schritt ist die richtige Kleidung. Ich war auch immer so „ich bin zuhause, also kann ich meine lila Mc-Hammer-Gedächtnishose aus Samt tragen“ aber auch wenn ich nicht durchs Fitnessstudio flaniere um jedem meine funky Sportswear (hier gefunden) zu zeigen, hat es einen Einfluss darauf, ob ich trainiere und wie gern. Irgendwie fühlt man sich in einem angemessenen Outfit direkt sportlicher und nicht wie die Mc Hammer Tributeband auf irgendeiner Möbelhauseröffnung.

Ich habe mich also im 1. Schritt erst mal von allen Gammelklamotten die wirklich nicht mehr ansehnlich waren, getrennt und stattdessen erst mal in ein paar neue Teile investiert. Also neben einer Yogamatte und Kettlebells (mein DHL-Bote liebt mich dafür) auch in ein paar fetzige Sportklamotten investiert.

Wenn ihr wollt, kann ich gerne mal eine Playlist mit meinen größten Hits der „ich verlasse nicht das Haus um Sport zu machen“- Fitnessvideos zusammenstellen.

Trainiert ihr lieber zu Hause oder im Studio? oder gar nicht? und was macht ihr am liebsten und wenn ihr zuhause trainiert, macht ihr euch trotzdem einigermassen „chic“?

 

Liebe Grüße

Eure Lisa

Merken

XOXO
signature

Share this article