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Top 12- Was Vintage-Shopper alles durchmachen müssen..

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Hallo liebe Fräuleins und Herren von Welt!

Wenn man seine Freizeit gerne in Trödelläden und Wertstoffhöfen verbringt muss man einiges an Ausdauer, sportlichkeit und Komprmissbereitschaft mitbringen. Ich habe hier einmal die „Top 12 Was Vintage-Shopper alles durchmachen müssen“ erstellt!
Vielleicht erkennt sich der eine oder andere darin wieder 😉

Nummer 1: „Natürlich passe ich da rein!“

reinpassen

Die Anzahl von Röcken, Kleidern und Nylon-Strümpfen in meiner Sammlung sind enorm.
Da zieht man euphorisch einen Bleistiftrock aus einem Haufen knielanger Fetzen, fühlt sich wie der König der Welt und dann sagt fragt die Einkaufsbegleitung trocken „meinst du das passt?“
NATÜRLICH PASST DAS! ..also nach 2 mal Pfeifferschen Drüsenfieber. Und einem Besuch bei diesem Sushi-Imbiss hinter dem Bahnhof wo ratten kellnern. Und vielleicht sollte ich 1-2 Rippen entfernen lassen aber ..NATÜRLICH PASST DAS!.

Nummer 2: „Natürlich kann ich das gebrauchen. Irgenwann. Für irgendwas.“

brauch das

Sagt die, die ungefähr 60 Stofftaschentücher besitzt. Und 30 Pelzkappen. Und ca. 45 Sonnenbrillen. Und eine Kiste Nylons. Ich bräuchte nur ca. 12 Köpfe und vielleicht eine chronische Erkältung.
Aber sehen wir es positiv: sollte das mit Griechenland nicht klappen und wir vielleicht irgendwann eine Inflation erleben: Mit meinem Vorrat an Nylons und Schokolade überleb ich alles!

Nummer 3: „Sieht man den Fleck / das Loch beim tragen?“

4.1.1
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Ähnlich wie bei Nummer 1. Man findet den heiligen Gral, wie diesen fuchsiafarbenen Rock und entdeckt: ein Loch. „Meinst du das sieht man beim tragen? Oder kann ich das nähen? Oder ne Brosche drauf? Egal. Ich nehm ihn trotzdem“

Nummer 4: Schmuck! Schmuck! Schmuck!

schmuck

Ich trage vielleicht 2 mal im Jahr Schmuck. Meistens Ohrringe. Ich habe trotzdem einen Schmuckvorrat bei dem Mr. T selbst in seinen besten Zeiten vor Neid erblasst wäre.

Nummer 5: „Vintage-Shopping ist mein Cardio-Training“

sport

Wer auf der Suche nach Vintage-Schätzchen ist, darf nicht zimperlich sein. Und sollte einigermaßen gut in Form sein. Wer braucht ein Fitnessstudio wenn er wie ich im Lieblings-Trödelladen erst mal auf Knien durchs Erdgeschoss robbt? Kisten nach Sonnenbrillen oder Etuis durchwühlen geht sitzend einfach besser. Danach Treppe rauf, Treppe runter. Nochmal nach oben (man könnte ja was übersehen haben!) Natürlich DIE Kiste ganz oben im Regal durchwühlen wollen (Lieber Gott, was hätten dir 10cm mehr an mir ausgemacht? Hä?)

Nummer 6: Unverschämte Preise

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Klar kann man für 10 Cocktailspieße aus den 60ern 30€ verlangen. Man kann aber auch mal nachdenken und sich darüber klar werden, dass es Dinge gibt die früher Millionenfach produziert wurden. Ergo: Millionenfach verkauft wurden und heute noch in vielen Haushalten rumfliegen. Auch Omas kaputte Couch die mit den letzten Reichsmark bezahlt wurden ist keinen dreistelligen Betrag mehr wert.

Nummer 7: Das Thema Schallplatten..

schallplatten

Ich liebe Schallplatten. Ich habe nur irgendwann aufgehört danach in Läden zu suchen. In jedem Trödelladen das gleiche Bild: Schlager. Aber nicht die gute Art von Schlager. Nein, da stapeln sich die 123884 veröffentlichten Platten von James Last neben dem 25. Best-Of-Hits Albums des Jahres 1972. Präsentiert von Plus (kennta noch) und Knabenchören. Knabenchöre. Die gehören in Horrofilme. Genau wie mit Blut gefüllte Aufzüge und Teenies die zu dumm zum weglaufen sind.

Nummer 8: „Damit muss ich mal zum Schneider“

schneider

Diese Teile die man sich kauft und sich beim Kauf schon einredet, man würde das irgendwann mal zum Schneider bringen. Oder noch besser: selbst ändern. „Ist ja nur ein Saum“. Meine Erfahrungen mit Nähmaschinen könnte man gut und gerne in der Kategorie „Nahtoderfahrung“ verbuchen und zum Schneider gehen?..bestimmt. Irgendwann.

Nummer 9: Dieses eine perfekte Teil

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Nächtelange Suchen auf allen Plattformen um DIESES eine Cape zu finden. Oder DIESEN einen Cocktailshaker. Oder DIESES eine Lippenstift-Etui. Nur um nach den Suchen in Deutschland, UK und USA zu merken, dass man nicht die 400 Ocken für dieses eine Teil hat. Obwohl das Leben damit bestimmt um einiges schöner wäre. Bestimmt! Never ending Story.

Nummer 10: Absolut unnötige Käufe

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Wie zum Beispiel eine Reise-Krawatten-Bügelmaschine. Hey, die ist inklusive Tauchsieder! Kann man bestimmt irgendwann mal gebrauchen. Oder dieses fancy Brustmassagegerät aus den 60ern das keinerlei Zweck erfüllte und eher unheimlich wirkte. Aber dann stellt sich die Frage: „Ob ich sowas nochmal finden werde?“ Eher nicht. Also hau die 5€ raus. Irgendwann können wir schließlich alle unsere Brüste über die Schulter werfen und da wäre das Teil ja nicht verkehrt.

Nummer 11:  Der Preis ist heiß!

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Cool bleiben. Cooler als cool. Gefrierpunktmäßig cool wenn man mit den 2 Original Rayban Brillen mit original Etui an der Kasse steht. „Schau desinteressiert, SCHAU DESINTERESSIERT“ murmelt mein Hirn während der Kassierer die Brille begutachtet. Mein nervöses Zucken im rechten Auge verkaufe ich als erblich bedingt. Deswegen ja die Sonnenbrillen. „Einsfuffzich“. Zucken auf beiden Augen. Gespieltes Grübeln. „Naaaaagut“ raune ich. Schnell aus dem Laden raus, nicht, dass er sich nochmal anders überlegt.

Nummer 12: Vintage oder Retro?

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Vom ganzen Kopfschütteln über Sachen die fälschlicherweise als Vintage oder Retro bezeichnet werden, müsste ich schon einen Nacken wie ein Preisboxer haben.
Hier mal zum Mitschreiben:

Die Oma= Vintage (wirklich, echt und authentisch alt)
Der Häkelkragen bei Asos der aussieht wie das Deckchen auf Omas Sideboard= Retro (Reproduziert. Sieht alt aus, ist es aber nicht)

Das sind nun meine Top 12. Erkennt ihr euch in manchen Punkten wieder? oder gibt es ähnliche (oder völlig andere) Sätze und Gedanken die euch dazu einfallen?

Liebe Grüße
Lisa

XOXO
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